Das Sakrament der Krankensalbung können alle empfangen, deren Gesundheitszustand angegriffen ist oder die durch ihr Alter spüren, wie begrenzt ihr Leben ist. Sie bekommen Heil und Heilung von Christus zugesprochen und werden von Ihren Sünden befreit.
Der Priester salbt nach einigen Gebeten dabei mit folgenden Worten Stirn und Hände des Kranken mit geweihtem Öl:
"Durch diese heiligen Salbung helfe dir der Herr in seinem reichlichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf."
Früher nannte man das Sakrament der Krankensalbung "letzte Ölung". Noch immer scheuen deshalb viele davor zurück, diese Salbung zu empfangen, da sie denken, es handle sich dabei um eine "Salbung zum Tod". Die Kirche betont, dass die Krankensalbung ein Sakrament des Lebens ist: Es soll den alten oder kranken Menschen an Leib und Seele stärken. Daher soll die Krankensalbung keinesfalls einem bereits verstorbenen Menschen gespendet werden. Hier empfiehlt sich das gemeinsame Gebet der Angehörigen für den Verstorbenen.
Wie oft kann man die Krankensalbung empfangen?
Im Verlauf einer lange anhaltenden Krankheit oder wenn Menschen nach einer Gesundung erneut krank werden, ist eine mehrfache Spendung möglich.
Wer spendet die Krankensalbung?
Wenn jemand im Krankenhaus liegt, kann er den Krankenhausseelsorger bitten. Wenn jemand zu Hause ist, kann er sich an Pfarrer Xavier Muppala wenden unter der Telefonnummer: 0151 / 504 094 64 oder muppala@bistum-muenster.de.